Radioprogramm

Deutschlandfunk Kultur

Jetzt läuft

Kompressor

05.00 Uhr
Nachrichten

05.05 Uhr
Studio 9

Kultur und Politik am Morgen

05.30 Uhr
Nachrichten

05.50 Uhr
Aus den Feuilletons

06.00 Uhr
Nachrichten

06.20 Uhr
Wort zum Tage

Pfarrer Michael Becker, Kassel Evangelische Kirche

06.30 Uhr
Nachrichten

07.00 Uhr
Nachrichten

07.20 Uhr
Politisches Feuilleton

07.30 Uhr
Nachrichten

07.40 Uhr
Interview

08.00 Uhr
Nachrichten

08.30 Uhr
Nachrichten

08.50 Uhr
Buchkritik

09.00 Uhr
Nachrichten

09.05 Uhr
Im Gespräch

Live mit Hörerinnen und Hörern 0800 2254 2254

10.00 Uhr
Nachrichten

10.05 Uhr
Lesart

11.00 Uhr
Nachrichten

11.05 Uhr
Tonart

12.00 Uhr
Nachrichten

12.05 Uhr
Das Feuilleton im Radio - 12-16

13.00 Uhr
Nachrichten

13.05 Uhr
Länderreport

14.00 Uhr
Nachrichten

14.05 Uhr
Kompressor

15.00 Uhr
Nachrichten

15.05 Uhr
Tonart

16.00 Uhr
Nachrichten

16.05 Uhr
Das Feuilleton im Radio - 16-20

17.00 Uhr
Nachrichten

17.05 Uhr
Tonart

18.00 Uhr
Nachrichten

18.05 Uhr
Tonart

18.15 Uhr
Podcast: Coronavirus - Alltag einer Pandemie

18.30 Uhr
Weltzeit

19.00 Uhr
Nachrichten

19.05 Uhr
Zeitfragen. Forschung und Gesellschaft

Magazin

19.30 Uhr
Zeitfragen. Feature

Das mit den Sternen tanzt Wie das Hubble-Teleskop die Astronomie verändert hat Von Dirk Lorenzen Hubble hat unseren Blick ins Weltall verändert: Ferne Galaxien oder explodierende Sterne - Das Teleskop liefert seit drei Jahrzehnten Bilder aus fremden Welten, die nie zuvor ein Mensch gesehen hat. Das Weltraumteleskop Hubble macht seit 30 Jahren gestochen scharfe Aufnahmen von Planeten, Sternen und Galaxien. Es blickt mehr als 13 Milliarden Lichtjahre weit hinaus in den Kosmos und liefert so Bilder aus der Kindheit des Universums. Auch nach drei Jahrzehnten im All ist Hubble ein überragend wichtiges Forschungsinstrument der Astronomie. Die Geschichte des Teleskops liest sich wie das Drehbuch eines packenden Thrillers: Fünf Rettungs- und Wartungsmissionen durch Astronauten, ein gigantischer falsch geschliffener Spiegel und viele Stolpersteine musste das Teleskop überwinden. Der Lohn der Mühen: Hubble hat uns das Weltall auf einzigartige Weise nahegebracht. Manche Bilder sind Ikonen der Wissenschaftsgeschichte. Mit inzwischen mehr als 15 Milliarden US-Dollar Kosten für Bau und Betrieb ist das Weltraumteleskop das teuerste Forschungsgerät, das es gibt. Astronomen halten das für billig: Hubble, so sagen sie, hat uns das Universum geschenkt.

20.00 Uhr
Nachrichten

20.03 Uhr
Konzert

Dieses Konzert wurde wegen der Corona-Prävention leider abgesagt. Ein Ersatzprogramm geben wir kurzfristig bekannt. L'Auditori, Barcelona Aufzeichnung vom 06.04.2020 Johann Sebastian Bach Johannespassion BWV 245 Evangelist - Simon Bode, Tenor Jesus - Thomas Stimmel, Bass Laila Salome Fischer, Sopran Terry Wey, Countertenor Dávid Szigetvári, Tenor Konstantin Wolff, Bass La Capella Reial de Catalunya Le Concert des Nations Leitung: Jordi Savall

22.00 Uhr
Nachrichten

22.03 Uhr
Freispiel

auto-record Qualitätskontrolle oder Warum ich die Räusper-Taste nicht drücken werde! Von Helgard Haug und Daniel Wetzel Regie und technische Realisation: die Autoren Mit: Maria-Cristina Hallwachs sowie Timea Mihályi, Admir Dzinic, Eike und Claudine Hallwachs, Detlef Glätzer u.a. Musik: Barbara Morgenstern Ton: Michael Kube Produktion: WDR 2014 Länge: 53' 32 Die Heldin dieses Stückes ist ab dem obersten Halswirbel bewegungslos. Für das Hörspiel schickt sie ihren Pfleger weg und spricht allein ins Mikrofon. Sie spricht zu uns und erzählt von sich, präzise und selbstironisch. Seit sie vor 20 Jahren und voller Lebenslust einen Kopfsprung in den Pool einer Ferienanlage machte und sich dabei das Genick brach, wird sie ohne Unterbrechung betreut. Für dieses Hörspiel schickt die Heldin ihren Pfleger nach Hause, um mit den Hörenden allein zu sein. Sie delegiert Gesten und Haltungen an die Hörenden, nimmt sie mit in ihr akustisches Archiv, aktiviert die Stimmen ihrer Eltern und ihrer Schwester, die der Ärzte und Pfleger: "Ich habe die Ethikkommission überlebt. Das Mitleid. Die Prognosen über meinen Körper. Das Gutachten des Psychologen und ein rätselhaftes Koma. Ich hätte auch ganz zu Gemüse werden können ... Ich denke immer: Das Leben ist doch ganz okay. Oder?" Auszeichnung mit dem Hörspielpreis der ARD 2014. Helgard Haug und Daniel Wetzel, beide 1969 geboren, arbeiten gemeinsam mit Stefan Kaegi unter dem Label Rimini Protokoll. Ihre Arbeiten finden in der Grauzone zwischen Realität und Fiktion statt. Seit 2000 entwickeln sie auf der Bühne, im Stadtraum und für das Radio ihre Stücke, die "Experten des Alltags" ins Zentrum stellen. Sie erhielten zahlreiche Preise, u.a. 2007 den FAUST-Theaterpreis, 2008 den Europäischen Theaterpreis in Thessaloniki und 2011 wurde das Gesamtwerk von Rimini Protokoll mit dem Silbernen Löwen der 41. Theaterbiennale Venedig ausgezeichnet. Helgard Haug und Daniel Wetzel wurden für ihre Hörspielarbeiten mehrfach ausgezeichnet: 2007 wurde "Peymannbeschimpfung" (Deutschlandradio Kultur 2007) Hörspiel des Monats Oktober. 2008 erhielten sie für "Karl Marx: Das Kapital, Erster Band" (Deutschlandfunk/WDR 2007) den Hörspielpreis der Kriegsblinden. "Qualitätskontrolle oder Warum ich die Räuspertaste nicht drücken werde!" wurde Hörspiel des Monats 2014 und gewann den Hörspielpreis der ARD 2014, den Preis der Deutschen Schallplattenkritik 2014, sowie den Deutschen Hörbuchpreis 2015. Zuletzt erhielt Helgard Haug gemeinsam mit Thilo Guschas für ihr Stück "Chinchilla Arschloch, waswas" (WDR 2018) den Deutschen Hörspielpreis der ARD 2019. Qualitätskontrolle

23.00 Uhr
Nachrichten

23.05 Uhr
Fazit

Kultur vom Tage

23.30 Uhr
Kulturnachrichten

00.00 Uhr
Nachrichten

00.05 Uhr
Klangkunst

Sprache, die schreitet so tönend Hölderlin - eine Klangpoesie im Turm Von Rilo Chmielorz, Pedro López und Ulrich Land Realisation: die Komponisten Produktion: Autorenproduktion für Deutschlandradio Kultur 2005 Länge: 51'13 In einem Turmzimmer schrieb Friedrich Hölderlin sein Spätwerk: Gedichte und Briefe zwischen Klarheit und geistiger Umnachtung. Der Autor Ulrich Land, die Künstlerin Rilo Chmielorz und der Komponist Pedro López bauen den äußeren und inneren Turm mit Klängen nach. Hölderlin verbrachte seine letzten 36 Lebensjahre in einem Turmzimmer zwischen Phasen der Geistesgegenwart und der Geistesgestörtheit, bevor er im Alter von 73 Jahren starb. Ulrich Land ist Autor und Sprecher eines Librettos aus Textfragmenten sowie Briefen, die Hölderlin aus dem Turm an seine Mutter schrieb. Rilo Chmielorz und Pedro López haben ein Klanggebilde darüber gebaut: einen äußeren Turm, der sich allmählich aufzulösen scheint und in einen inneren Turm verwandelt. Behutsam wird Hölderlins Sprache transformiert und langsam in Musik verwandelt. Rilo Chmielorz, geboren 1954 in Lünen/Westfalen, ist Komponistin, bildende Künstlerin und Autorin zahlreicher Radiofeatures. Arbeitet in den Bereichen Malerei, Klanginstallation, Neue Musik, Improvisation und Performance. Intensive Auseinandersetzung mit gekratzten Tönen und Elektroakustik. Lebt in Berlin und Madrid. Pedro López ist Komponist und Multimediakünstler. Er programmiert Klangumgebungen für Installationen und Radioprojekte. Ulrich Land, geboren 1956 in Köln, ist Autor. Seine Werke umfassen Erzählungen, Romane, Reportagen, Essays, Theaterstücke und Lyrik. Veröffentlichung zahlreicher Hörspiele und Radiofeatures, sowie von Krimis. 2002 erhielt er den Kölner Medienpreis in der Kategorie Hörfunk. Er ist Mitglied im Verband Deutscher Schriftsteller und im Syndikat, der Vereinigung deutschsprachiger Krimischriftsteller. Sprache, die schreitet so tönend

01.00 Uhr
Nachrichten

01.05 Uhr
Tonart

Weltmusik Moderation: Carsten Beyer

02.00 Uhr
Nachrichten

03.00 Uhr
Nachrichten

04.00 Uhr
Nachrichten

04.05 Uhr
Tonart

Klassik Moderation: Stefan Lang