Webradio und Livestream

Spezialtipp

SWR Symphonieorchester

Bild: SWR/Marco Borggreve

Freitag, 20:05 Uhr SWR2

SWR2 Abendkonzert - LIVE

SWR Symphonieorchester

SWR Symphonieorchester und Anna Vinnitskaya. Foto: Anna Vinnitskaya, Klavier

Tagestipp

Heute, 19:00 Uhr rbb Kultur

FEATURE

Gespräche mit Lebenden und Toten Nach dem Roman "Tschernobyl - Eine Chronik der Zukunft" Von Swetlana Alexijewitsch in Bearbeitung von Frank Werner Übersetzung aus dem Russischen von Ingeborg Kolinko Regie: Ulrich Gerhardt Produktion: SR/NDR/WDR/SFB-ORB 1999

Konzerttipp

Heute, 21:00 Uhr SRF 2 Kultur

Neue Musik im Konzert

Festival Donaueschingen 2020 - SWR Sinfonieorchester Fünf Kommentare zum Orchester: Oliver Schneller, Lula Romero, Michael Wertmüller, Klaus Lang und Cathy Milliken haben Kammerorchesterminiaturen geschrieben, die sich den Bedingungen erhöhter Hygiene-Ansprüche stellen.

Hörspieltipp

Heute, 21:00 Uhr NDR 90,3

Plattdeutsches Hörspiel

Ottjen Alldag (Teil 3) Hörspielreihe nach Georg Droste von Heinrich Schmidt-Barrien Dritter Teil aus "Ottjen Alldag un sien Kaperstreiche" Ferdinand Zeissner: Erzähler Uwe Remmers: Ottjen als Kind Ruth Bunkenburg: Mutter Alldag Heinz Krug: Vater Alldag Herbert Sebald: Knipper Dolling Deli Maria Teichen: Emilie Engelkens Hermann Bartschatt: Zigarrenmacher Grote Friedel Kettler: Fro Rosenbohm u.v.a. Musik: Volker Gwinner Regie: Bernd Wiegmann Ottjen Alldag ist für alteingesessene Bremer das, was Klein-Erna für Hamburg oder Tünnes und Schääl für Köln sind. Georg Droste erzählte Ottjens Entwicklung von der Geburt bis ins Erwachsenenalter. Heinrich Schmidt-Barrien machte für Radio Bremen daraus in den 50er-Jahren eine 16-teilige Hörspielfolge. Im fünften Kapitel "Es sitzt wer im Bürnbaum" nimmt die Zunft der Bremer Zigarrenmacher einen Streich von Ottjen zum Anlass für ihren eigenen Schabernack. Im sechsten Kapitel "Goden Dag Fro Rosenbohm" macht der Hörer Bekanntschaft mit dem "Doodenbund", der "berüchtigten" Jungensbande am Osterdeich, die keine Gelegenheit auslässt, die ständig schimpfende Brotfrau Frau Rosenbohm zu ärgern! Der Autor Georg Droste (1866-1935) wurde dort geboren, wo seine Geschichten spielen: am Bremer Weserufer, direkt hinterm Osterdeich. Er machte eine Buchbinderlehre und erblindete plötzlich mit zwanzig Jahren, daher musste er Straßenhändler und Korbmacher werden. Aber mithilfe einer Blindenschreibmaschine begann er, Geschichten im heute praktisch ausgestorbenen Bremer Platt zu schreiben. Sein berühmtestes Werk ist die "Ottjen-Alldag-Trilogie", deren Anfang Inhalt unseres Hörspiels ist. 21:00 - 21:05 Uhr NDR 90,3 Nachrichten für Hamburg

Featuretipp

Heute, 09:45 Uhr Ö1

Radiokolleg - Lexikon der österreichischen Popmusik

Orange Power/Gino Pertot, The Moreaus, Rainhard Fendrich, Sigrid Horn (3). Gestaltung: Walter Gröbchen, Stefan Trischler, Stefan Niederwieser *Rainhard Fendrich* Beliebt zu sein, ist keine Schande. Rainhard Fendrich gelingt das mit Refrains, die allen gefallen. Weil sie den klugen Hintersinn seiner Strophen sabotieren. "Was als unschuldige Naivität daherkommt, erweist sich als anschlussfähig an rassistische Ideologie", schreibt Klaus Nüchtern über "I Am From Austria". Der Falter-Feuilletonist stellt in seinem Essay von 1995 klar: Nein, Rainhard Fendrich ist kein rechter Barde. Sein damals zwei Jahre altes Lied "Brüder" kann als heimliche Hymne für den Multikulturalismus gelten. Aber Fendrich wählt seine Worte vage. So auch in der heimlichen Bundeshymne Österreichs. Ja, er kennt die Leut, er kennt die Ratten. Und trotzdem gerät ihm sein Blut in Wallung bei einem so prächtigen Stamm. Fendrichs Texte und sein Werk - sie schillern. Schiller, Heine und Nestroy sind Namen, die fallen, wenn Rainhard Fendrich auf die Schultern von Giganten gestellt wird. Von dort aus zwinkert er dem Volk zu. Er verbündet sich mit ihm gegen die da Oben. Vor allem im Yuppie-Jahrzehnt - den 1980ern - macht Fendrich das liebend gern. Schickeria von 1982 stellt das Leitmotiv des symbolischen Klassenkampfs vor. Auf Liedern wie Sekt und Kaviar, Die Nacht, In der Szene oder Wirtschaftswunderkinder wird das Motiv variiert. Und Bussi Bussi oder Club der Milliardäre bleiben ihm Jahrzehnte später noch treu. Fendrich kommt vom Musical. Und so geht es in vielen Liedern deftig zu. Das aber mit viel Sprachwitz. Fendrich baut Fallen und doppelte Böden in seine Texte ein. Für das Publikum sind sie allerdings leicht zu überwinden. Der Sport gibt Kraft und Schwung, Wien bei Nacht ist high und modern, Machos sind modisch und immer eine Hasenlänge vorn. Fragile Männlichkeit ist ein anderes Leitmotiv in Fendrichs Karriere. Als äußerst langlebig haben sich außerdem einige klassische Liebeslieder erwiesen. Rainhard Jürgen Fendrich wurde 1955 in Wien geboren. Zur Biografie des Liedermachers und Entertainers gehören zwei Scheidungen, eine zweijährig verstorbene Tochter und diverse Skandale. Für ihn kam Austropop eigentlich zehn Jahre zu früh. Dessen Leben hat Rainhard Fendrich nicht nur verlängert, er hat es auch veredelt. Gestaltung: Stefan Niederwieser

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NDR

Niederlage

Kriminalhörspiel von Doris Gercke. Auf dem Straßenstrich an der Hamburger Süderstraße nimmt die Privatdetektivin Bella Block ihre Recherchen auf. Eine alte Frau hatte sie darum gebeten. Petra, ihre Enkelin, eine heroinsüchtige Prostituierte, wollte aus dem elenden Geschäft aussteigen. Nun wird sie bedroht. Bella kommt zu spät: Das Mädchen ist tot und die Großmutter verschwunden. Aber Bella kommt dem Todesengel auf die Spur, einem von Zuhältern angeheuerten Killer. Und sie trifft Frank Beyer wieder, einst ihr Liebhaber und nun Einsatzleiter der Sonderkommission "Drogen und Prostituierte" auf dem Karrieretrip. Mit Hannelore Hoger (Bella Block), Ulrike Grote (Petra), Eva Zlonitzky (Anna Niemeyer), Siemen Rühaak (Frank Beyer), Gerhard Garbers (Eddie), Thorsten Statz (Kellner), Margrit Straßburger (Prostituierte), Bettina Engelhardt (Schwangere), Karl-Michael Mechel (Fahrer), Wolfgang Kaven (Freier), Edmund Telgenkämper (Polizist), Karin Nen

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