Hörspiele im Radio

Hörspiele

Mittwoch 20:00 Uhr NDR kultur

Hörspiel

Jenseits von Eden (3/8) 2 Audios Jenseits von Eden (5/16) Jenseits von Eden (6/16) Nach dem gleichnamigen Roman von John Steinbeck Aus dem Amerikanischen von Harry Kahn Komposition: Stephanie Nilles Bearbeitung und Regie: Christiane Ohaus Mit Ulrich Noethen, Thomas Loibl, Maja Schöne, Matthias Bundschuh, Felix von Manteuffel, Hedi Kriegeskotte, Katja Brügger, Wilfried Dziallas, Julian Greis, Thomas Niehaus, Uli Pleßmann und Jürgen Uter NDR 2021 Cathy und Adam übersiedeln nach Kalifornien und lassen sich im Salinas-Tal nieder. Auf Adams Farm findet der aus Irland stammende Patriarch Samuel Hamilton mit seiner Weidenrute "ein ganzes Weltmeer" an Wasser. Adam will seiner schwangeren "Eva" einen "Garten Eden" errichten - doch über diesem Tal liegt etwas "Dunkles." Steinbecks Jahrhundertroman als Hörspielserie in acht Radioteilen und 16 Podcastfolgen. Weitere Informationen unter www.ndr.de/jenseitsvoneden. 20:00 - 20:03 Uhr Nachrichten, Wetter Hörspiel

Mittwoch 20:05 Uhr Bayern 2

Hörspiel

Maigret und die Bohnenstange Von Georges Simenon Mit Paul Dahlke, Traute Rose, Rolf Boysen, Erik Schumann, Uli Steigberg und Fritz Straßner Komposition: Herbert Jarczyk Bearbeitung: Gert Westphal BR 1961 Bohnerst Albert, genannt der Trauerkloß, hat sich aufs Safeknacken spezialisiert. Bei einem Einbruch in das Haus von Guillaume Serre stößt er statt auf die erhoffte Beute auf die Leiche einer Frau. Weil er nicht unter Mordverdacht geraten will, macht er sich aus dem Staub. Ernestine Bohnenstange aber wendet sich vertrauensvoll an Kommissar Maigret und bittet ihn, ihrem Albert aus der Patsche zu helfen. Und wieder einmal fühlt sich Maigret, der in seiner Jugend zwei Jahre lang Medizin studiert hat, wie ein Arzt, den man in höchster Not gerufen hat, um einen Patienten zu retten. Im Haus der Serres will man jedoch weder von einem Einbruch, noch von einer Leiche etwas wissen. Merkwürdig ist nur, dass Madame Serre auf ihrer Reise nach Holland spurlos verschwunden ist.

Mittwoch 21:00 Uhr NDR 90,3

Plattdeutsches Hörspiel

Ottjen Alldag (Teil 3) Hörspielreihe nach Georg Droste von Heinrich Schmidt-Barrien Dritter Teil aus "Ottjen Alldag un sien Kaperstreiche" Ferdinand Zeissner: Erzähler Uwe Remmers: Ottjen als Kind Ruth Bunkenburg: Mutter Alldag Heinz Krug: Vater Alldag Herbert Sebald: Knipper Dolling Deli Maria Teichen: Emilie Engelkens Hermann Bartschatt: Zigarrenmacher Grote Friedel Kettler: Fro Rosenbohm u.v.a. Musik: Volker Gwinner Regie: Bernd Wiegmann Ottjen Alldag ist für alteingesessene Bremer das, was Klein-Erna für Hamburg oder Tünnes und Schääl für Köln sind. Georg Droste erzählte Ottjens Entwicklung von der Geburt bis ins Erwachsenenalter. Heinrich Schmidt-Barrien machte für Radio Bremen daraus in den 50er-Jahren eine 16-teilige Hörspielfolge. Im fünften Kapitel "Es sitzt wer im Bürnbaum" nimmt die Zunft der Bremer Zigarrenmacher einen Streich von Ottjen zum Anlass für ihren eigenen Schabernack. Im sechsten Kapitel "Goden Dag Fro Rosenbohm" macht der Hörer Bekanntschaft mit dem "Doodenbund", der "berüchtigten" Jungensbande am Osterdeich, die keine Gelegenheit auslässt, die ständig schimpfende Brotfrau Frau Rosenbohm zu ärgern! Der Autor Georg Droste (1866-1935) wurde dort geboren, wo seine Geschichten spielen: am Bremer Weserufer, direkt hinterm Osterdeich. Er machte eine Buchbinderlehre und erblindete plötzlich mit zwanzig Jahren, daher musste er Straßenhändler und Korbmacher werden. Aber mithilfe einer Blindenschreibmaschine begann er, Geschichten im heute praktisch ausgestorbenen Bremer Platt zu schreiben. Sein berühmtestes Werk ist die "Ottjen-Alldag-Trilogie", deren Anfang Inhalt unseres Hörspiels ist. 21:00 - 21:05 Uhr NDR 90,3 Nachrichten für Hamburg

Mittwoch 22:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Hörspiel

es gibt diese namen / es gibt diese wut Von Kollektiv HALM Mit: Rosalia Warnke, Lea Taake, Josefine Hochbruck, Leon Rüttinger Komposition: Dean Ruddock Ton: Samson Fischer Produktion: Autorinnen und Autoren 2020 Länge: 22"29 Sexismus im Literaturbetrieb, subtil oder klar sichtbar - Studierende des Studiengangs für Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien zeichnen ihre Gedanken dazu auf. Anschließend: A Woman"s Work Von ongoing project Mit: Ebow, Leila A., Yaso G, Hengameh Yaghoobifarah, Tina K., dem Frauenbeirat Stadtplanung Mitte, Jumoke Adeyanju, Clara Wellner Bou, Sarah Awad, Frida und Olivia Peters, Faseeha Chughtai, Rachel Cooker Musik: René Flächsenhaar Ton: die Autor:innen Produktion: Autor:innenproduktion/RBB 2019 Länge: 28"24 In einem Open-Air-Studio in Berlin Wedding werden Frauen, die schon im Berufsleben stehen, von Jüngeren interviewt. Gefragt sind ihre Erfahrungen mit Arbeitsverhältnissen, Diskriminierung und Aktivismus. Sexismus im Literaturbetrieb - begünstigt durch Networking, das hilfreich, sogar unerlässlich ist, wenn man dabei sein will. Viele junge Autorinnen und Autoren machen schmerzhafte Erfahrungen mit dem Thema. Studierende des Studiengangs für Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien haben ihre Erfahrungen und Gedanken dazu aufgeschrieben. Entstanden ist eine Stimmen­collage über Victimblaming, Täterinnen und Täter, Angst und Scham. Über Seilschaften, Vernetzung und Ausgrenzung. Über das Sagen und das Nichtsagen. Über misogyne Aussagen. Über Verletzung. Über Wut. Das Stück wurde von den Studierenden während des Lockdowns im Frühjahr 2020 via Google Docs zusammen entwickelt und geschrieben. Kollektiv HALM: Maë Schwinghammer (*1993), Autorin, Lyrikerin; Anouk Doujak (*1998), Autorin, Grafikerin; Hannah Bründl (*1996), Autorin für Theater, Hörspiel und Multimediaprojekte; Laura Bärtle (*1999), Autorin, Lyrikerin. Sie alle studieren Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien. "es gibt diese Namen / es gibt diese Wut" wurde von den Studierenden in Kooperation mit dem studio brut in Wien produziert. A Woman"s Work: "Bist du Feministin?", fragt die junge Rapperin Ebow. Sie sitzt in einem Open-Air-Studio mitten im Wedding, gebaut von Mädchen und jungen Frauen mit Mitgliedern von Baufachfrauen e.V. aus der Nachbarschaft. Während eines Workshops interviewen die Teilnehmerinnen Frauen* aus unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen (Journalismus, Gastronomie, Stadtplanung) und fragen, was es bedeutet, heute eine Frau zu sein. Sie sprechen über prekäre Arbeitsverhältnisse, Diskriminierung, Aktivismus und darüber, warum Hip-Hop noch immer von Männern dominiert wird. Entstanden ist ein Potpourri aus Stimmen - und schließlich ein Rap, denn: "Wenn du ganz normal redest, gucken die dich an und gehen weiter, aber wenn du es rappst und eine Nachricht rausbringst, dann hören sie dir zu." Das Kollektiv ongoing project, bestehend aus Lisa Schwalb, Alma Wellner Bou, Alexander Bauer, Chris Herzog, Ferdinand Klüsener, gründete sich 2009 am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen. Seit 2014 realisieren sie Projekte im Bereich Performance, Soziokultur und Interdisziplinären Kunst im In- und Ausland. Schwerpunkt all ihrer Arbeiten ist die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Fragen und die Kritik an bestehenden Verhältnissen. "A Woman"s Work" ist in Kooperation mit MÄDEA/Stiftung SPI entstanden, gefördert vom "Berliner Projektfonds kulturelle Bildung" und dem Deutschen Kinderhilfswerk. es gibt diese namen / es gibt diese wut A Woman"s Work

Dienstag Donnerstag