Hörspiele im Radio

Hörspiele

Samstag 14:00 Uhr radio3

Hörspiel

Aus dem Podcast "Kein Mucks!" mit Bastian Pastewka (5.Staffel) Das Netz Von Hans Kasper Kriminalhörspiele im Retro Stil stellt Krimi Fan Bastian Pastewka in seinem berühmten Krimi Podcast "Kein Mucks!" vor. "Das Netz" von Hans Kasper gehört dazu: Der Alltag bietet dem Bürger Gelegenheit genug, seine Hilfsbereitschaft unter Beweis zu stellen. Aber die Situationen, in denen er diese Tugenden zeigen kann, sind doch meist harmlos. Manchmal auch nicht. Herr A. trifft eines Tages auf dem Heimweg vom Büro eine völlig verstörte, hilflose Frau. Hilfsbereit führt er sie in ihre Wohnung. Doch das Heim der Dame entpuppt sich als eine Mörderhöhle. Auf dem Boden liegt von einem Beilhieb hingestreckt ihr Gatte. Offen gesteht die Dame, dass sie die Mörderin ist, aber sie behauptet auch, dass der Tote ein Sadist war. Herr A. ist überzeugt: Nicht der Mörder der Ermordete ist in diesem Fall schuldig. Er geht weg, um etwas zur Rettung der Dame vor der Polizei zu unternehmen. Als er zurückkommt, erwartet ihn eine böse Überraschung. Mit: Joachim Nottke, Ricarda Benndorf, Klaus Jepsen, Joachim Boldt, Hermann Wagner, Heinz Rabe Regie: Hans Bernd Müller SFB 1969

Samstag 17:04 Uhr WDR5

Krimi am Samstag

ARD Radiotatort: Tough Von Tom Peuckert Künstliches Hüftgelenk eines Toten führt polnische Polizei nach Berlin Regie: Kai Grehn Produktion: rbb 2024

Samstag 19:04 Uhr WDR3

WDR 3 Hörspiel - Kunstpalast

Deutschland 2071 Von Nature Theater of Oklahoma Verrückte Dystopie über ein Land im Wahnsinn Regie: die AutorInnen Produktion: WDR 2017

Samstag 19:04 Uhr SWR Kultur

Krimi

Korridore - Staffel 2 (3/12) | Die Göttin des Schwarzwalds Krimi Mystery-Horror-Serie in 12 Folgen Mit Maximilian Schimmelpfennig, Nisan Arikan und Ulrich Bähnk Buch und Regie: Lars Henriks (Produktion: SWR 2024) Die Horror-Serie für Mystery-Fans. In der Geschichte der Woche stößt Hackerin Sam im Internet auf eine besondere KI: Gott. Kurz nachdem sie begonnen hat, sich mit der mysteriösen KI auszutauschen, wird sie von einem Agenten mit übersinnlichen Fähigkeiten verfolgt. Sam ist zwischen die Fronten eines interdimensionalen Krieges geraten. Die Ermittlerin Zoe erkennt in der Geschichte jemanden wieder: Der Agent klingt ein bisschen zu sehr nach ihrem heiß geliebten Stiefvater Gernot! Jetzt will sie, trotz allem, mit dem wahnsinnigen Patrick die Antwort auf die ganzen dubiosen Fragen in den Archiven finden. (Folge 4: Der geheimnisvolle Tee, Samstag, 29. Juni 2024, 19.04 Uhr)

Samstag 19:04 Uhr WDR5

MausLive

Trolle nach Süden (3/3) Von Bernd Gieseking Wiederholung: So. 07.04 Uhr Eine Reise in Troll-Gefangenschaft Regie: Burkhard Ax Produktion: WDR 2004

Samstag 20:00 Uhr SRF 2 Kultur

Hörspiel

Von Dialekt-Hörspiel bis zum Experimental-Stück: Jede Menge Geschichten, die umtreiben und bewegen. «Jolanda Grunder rettet Jakob Bärtschi» E Gschicht us em Wilde Weschte von Matto Kämpf und Trampeltier of LoveAnarchische Hörspiel-Posse in Berner Mundart. Mit schaurig-schräger Musik und mundgeblasenen Geräuschen von Trampeltier of Love. Und mit fauchenden Klapperschlangen, psychedelischen Kakteen, sprechenden Geiern, mordenden Menschen, einem frommen Sheriff und alkoholisierter Kleinkunst im Saloon. 1882 verlässt der kleine Köbi Bärtschi mit seiner verarmten Familie die Gemeinde Rüeggisberg. In der Hoffnung auf eine bessere Zukunft fahren sie mit dem Schiff von Hamburg nach New York. Die Grossmutter stirbt auf der Überfahrt, der Vater wird kurz nach der Ankunft erschossen und die Mutter gewaltsam bedrängt. Aus dem kleinen Köbi wird ein Rächer und Revolverheld wider Willen. Als er am Galgen hängt, ertönt ein Schuss. Jolanda Grunder, seine ehemalige Lehrerin aus Rüeggisberg, hat den Galgenstrick durchschossen und nimmt Köbi mit. Sie gibt ihm eine letzte Chance. Ihr Ziel ist es, Köbi zurück auf den rechten Weg zu führen. Ein schwieriges Unterfangen. «Dr Köbi isch ufem Harrassli gstange, Das wär ja no gange, We obe dranne nid das Seili wär ghanget » Trampeltier of Love ist eine unberechenbare, hippe Quasi-Band aus Bern und Luzern. Die vier Herren glauben an die Kraft träfer Sprüche und struber Sätze. Und erst recht an diejenige der grossen Liebe! Kämpf singt katzfalsch, Hari versucht zu retten, Unternährer bläst unentwegt von hinten nach vorne. Dodell auch. Ausser, dass er nicht bläst. 13 Lorenz Bach in Musik heute Mit: Matto Kämpf (Erzähler, Gesang, Topfdeckel, Löffel, Kokosnüsse), Rahel Hubacher (Jolanda), Gilles Marti (Köbi), Jonathan Loosli (diverse böse Männer), Dominique Jann (diverse nicht so böse Männer), Anne Hodler (Mutter Bärtschi), Simon Hari (Querflöte, Gesang, Trompeten, Piano), Marc Unternährer (Tuba, Shrutibox, Mundharmonika, Gesang), Benjamin Dodell (Schlagwerk, Melodica, Gesang, Blockflöte) Komposition: Simon Hari - Tontechnik: Tom Willen - Regie: Mark Ginzler Produktion: SRF 2024 - Dauer: 53"

Samstag 20:03 Uhr Bayern 2

Hörspiel Krimi

"Feuerengel" von Robert Bloch Aus dem Englischen von Gretl Friedmann Mit Edgar Selge, Walter Renneisen, Katharina Palm, Roland Bayer und anderen Regie: Irene Schuck BR 1997 Philip Dempster ist Autor und Journalist. Seit einiger Zeit plagen ihn Alpträume. Dempster trinkt, kommt mit seinem Buch nicht mehr weiter. Also nimmt er für eine Zeitung einen Auftrag über sein Spezialgebiet an: das Sektenunwesen in der Stadt. Bei seinen Recherchen gerät Dempster in ein Netz von Intrigen. Kurz nach seinem Besuch gehen Kirchen in Flammen auf, Sektenführer sterben. Ist Dempster selbst der Brandstifter? Die Polizei verdächtigt ihn. Doch viel schlimmer ist: Er kann sich diese Frage nicht beantworten, fühlt sich verfolgt von einem mysteriösen kleinen Mann mit Harlekingesicht. Und seine Träume werden immer quälender... Robert Bloch (1917-1994), amerikanischer Roman- und Drehbuchautor. Werke u.a. The Scarf (1947), The Kidnapper (1954). Literarische Vorlage zu Alfred Hitchcocks Psycho.

Samstag 20:05 Uhr Deutschlandfunk

Hörspiel

Beton Nach dem Roman Von Thomas Bernhard Bearbeitung und Regie: Ulrich Gerhardt Mit: Peter Simonischek Ton und Technik: Karl-Heinz Stevens, Angelika Brochhaus Produktion: Deutschlandfunk/ORF 2005 Länge: 79"11 Rudolf bereitet seit zehn Jahren eine Arbeit über seinen Lieblingskomponisten Felix Mendelssohn Bartholdy vor, doch er scheitert schon am Anfangssatz. Thomas Bernhards absatz- und atemloser Monolog als Hörspiel. Rudolf schreibt seit einem Jahrzehnt an seiner großen wissenschaftlichen Arbeit über den Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy. Widrige Umstände hindern ihn am Schreiben des ersten Satzes: der Besuch seiner Schwester, nach ihrem Weggang die Furcht, sie könnte wiederkommen, Krankheit, das schlechte Wetter. Deshalb packt er die Koffer, um in Palma endlich schreiben zu können. Er sitzt dort in einem Café und erinnert sich an eine junge Frau, die er bei seinem letzten Palma-Aufenthalt vor anderthalb Jahren angesprochen hat, an ihr trauriges Schicksal, das ihn plötzlich brennend interessiert. Thomas Bernhard (1931-1989) zählt zu den bedeutendsten österreichischen und deutschsprachigen Schriftstellern. Er schuf in Prosawerken und Bühnenstücken einen unverwechselbaren Duktus musikalischer Polemik. U.a. wurde er 1970 mit dem Georg-Büchner-Preis und 1972 mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Werke u.a. "Frost" (1963), "Verstörung" (1967), "Das Kalkwerk" (1970), "Der Untergeher" (1983), "Auslöschung" (1986), "Heldenplatz" (1988).

Samstag 23:03 Uhr SWR Kultur

Ohne Limit

Der Mann in der Menge Hörstück in Deutsch und Englisch von Rainer Römer unter Verwendung von Edgar Allan Poes Erzählung "The Man in the Crowd" Aus dem Englischen von Hans Wollschläger und Charles Baudelaires Gedicht "A une passante" Aus dem Französischen von Friedhelm Kemp und ins Englische übertragen von Robert Argrich Mit: Graham Valentin, Sylvester Groth u. a. Gesang: Antonia Rug Musik und Realisation: Rainer Römer (Produktion: SWR 2016 in Zusammenarbeit mit der Popakademie Baden-Württemberg) 1840 schrieb Edgar Allan Poe über einen Flaneur, der, im Café sitzend, einen geheimnisvollen Mann in der Menge erblickt. Er folgt ihm, um sein Geheimnis zu ergründen, das Mord oder erotisches Abenteuer bedeuten könnte, durch die düsteren Straßen Londons. 17 Jahre später schreibt Charles Baudelaires Gedicht "A une passante". Es umkreist das Glücksversprechen einer in der Menge "vorübergehende Frau". Sex, Gewalt, Verführung, Geheimnis: Großstadtleben wird hier in Bilder gefasst. Das Hörspiel überträgt sie über ein musikalisches Setting zwischen Pop, Elektronik und Streichtrio in die Gegenwart.

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